Drehantriebe

Steuer-Drehantriebe

Vielfaches von 360 GradDrehantriebe sind von ihrem Konstruktionsprinzip her so ausgelegt, dass die Drehbewegung am Abtrieb ein Vielfaches einer 360°- Bewegung beträgt.

Skizze Drehantrieb
Skizze Drehantrieb

Drehantriebe kommen in erster Linie auf Schiebern und Ventilen zum Einsatz, bei denen die mehrmalige Drehbewegung des Abtriebs durch eine Gewindespindel in eine Linearbewegung umgewandelt wird. Drehantriebe für Steuerbetrieb (Kurzzeitbetrieb S2) betätigen in der Regel Absperrarmaturen mit wenigen Schaltzyklen pro Monat.

Die Flansche und Abtriebsformen der Drehantriebe sind genormt nach DIN EN ISO 5210 bzw. DIN EN ISO 3210 und passen somit auf jede Armatur heutiger Bauart. Weiterhin steht eine Vielzahl an speziellen Flanschbauarten zur Verfügung.

Unterschieden werden die Drehantriebe entsprechend ihren Nenn-Drehmomenten in 4 Gehäusebauformen:

Drehmomentforderungen über 2000 Nm werden durch nachgeschaltete Armaturen-, Stirnrad- oder Kegelradgetriebe realisiert.

Regel-Drehantriebe

Vielfaches von 360 GradDie Anforderungen des Regelbetriebes an die Stellantriebe und Armaturen unterscheiden sich wesentlich von denen des Steuerbetriebes. Als wichtigste Anforderungen können genannt werden:

Regelantriebe im Kesselhaus eines Heizkraftwerks
Einsatz von DREHMO-Matic C mit integriertem Spannungsspeicher »USV-3S« im Kesselhaus eines Heizkraftwerks.


Regelantriebe sind ausgelegt für die Betriebsart S4, was bedeutet: Aussetzbetrieb unter Einfluss der Motoranlauferwärmung. Dabei können Einschaltdauern (ED) bis 35 % und Schaltspielzahlen bis 1200 c/h bei Umgebungstemperaturen bis max. +60 °C realisiert werden.

Basis für alle Regelantriebe sind die Regel-Drehantriebe der Antriebsgröße D...R 30...2000. Hohe Lebensdauer in Verbindung mit eng tolerierten Getriebeteilen und minimale Totzeiten sind die Resultate der soliden Getriebekonstruktion.

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...with reliable valve actuators.

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