Eigenschaften
Handnotbetätigung
- Handnotbetätigung ohne mechanischen Umschaltmechanismus
- Da das Handrad immer im Eingriff steht, ist eine Handbetätigung auch bei drehmomentmäßig verspanntem Kraftstrang möglich, z.B. bei festsitzenden Armaturen in der Endlage
- Da kein Umschalten notwendig ist, besteht die Möglichkeit, den Handantriebsstrang mit einer motorischen Notbetätigung oder einer Fernbetätigung auszurüsten.

Skizze: Möglichkeit zur Handnotbetätigung
EMG-Topfmotoren
DREHMO-Stellantriebe werden serienmässig mit EMG-Topfmotoren (DS-Asynchronmotor) ausgerüstet. Das Gehäuse des Motors ist vollkommen geschlossen. Diese Ausführung bietet größtmöglichen Schutz gegen Eindringen von Feuchtigkeit und Staub und ist daher auch unter extremen Umweltbedingungen betriebssicher.
Betriebsart: Kurzzeitbetrieb S210/15 min; bei Regelantrieben Aussetzbetrieb S4; Wärmeklasse F
IEC-Motoren und Sondermotoren
Anstelle von EMG-Topfmotoren können auf Wunsch auch Normmotoren aufgebaut werden.
Motorschutz
Im Wickelkopf des Motors sind drei in Reihe geschaltete Temperaturwächter oder alternativ Kaltleiter eingebaut, die den Steuerstromkreis unterbrechen, bevor die max. zulässige Wicklungstemperatur von 155 °C überschritten wird. Die Temperaturwächter sind direkt in die Matic C-Steuerbaugruppe eingebunden.
Umgebungstemperatur
Bei der normalen Ausführung der DREHMO-Stellantriebe beträgt die zulässige Umgebungstemperatur -25 °C bis +70 °C; bei explosionsgeschützter Ausführung und Regelantrieben -25 °C bis +60 °C.
Schutzart
Nach IEC 144, EN 60529 bzw. DIN VDE 0470.
DREHMO-Antriebe mit EMG-Topfmotor werden standardmäßig in Schutzart IP 67 geliefert. IP 68 auf Wunsch.
CE-Konformität
DREHMO-Antriebe sind konform zur EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, EG-Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG und zur EMV-Richtlinie 2004/108/EG.
Farbanstrich, Korrosionsschutz
Standardfarbanstrich: RAL 5015 (himmelblau)
Korrosionsschutz K3: bei Aufstellung in gelegentlich aggressiver Atmosphäre
Korrosionsschutz K4: bei Aufstellung in ständig aggressiver Atmosphäre
Korrosionsschutz K5: bei Aufstellung in extrem aggressiver Atmosphäre, wie z.B. in Kühltürmen
Elektrischer Anschluss
Der elektrische Anschluss erfolgt über Steckverbinder (Kompaktstecker) mit Schraubanschluss (Steuerleitungen) und Käfigzugfederanschluss für Versorgungsspannung, d.h. getrennte Steckverbinder in einem gemeinsamen Kompaktsteckergehäuse.
Mechanische Anschlussformen
Drehantriebe
Anpassung an die Armatur durch Anschlussformen und Flanschabmessungen nach DIN ISO 5210 oder nach DIN 3210. Hohlwelle für steigende Armaturenspindel.
Anschlussformen:
Gewindebuchse, Steckbuchse, Bohrung mit Passfedernut, Klauenkupplung, freies Wellenende. Spezielle Ausführungen für besondere Einbauverhältnisse sind möglich.
Schwenkantriebe
Anschlussformen und Flanschabmessungen nach DIN ISO 5211 oder DIN 3337
Anschlussformen: Bohrung mit Passfedernut, Zweiflach, Innenvierkant
Schubantriebe
Anschlussform nach DIN 3358
Kombisensor
Zur kontinuierlichen Wegerfassung, auch von Weg-Zwischenstellungen, wird ein elektronischer Wegsensor eingesetzt, der im Zusammenwirken mit der Matic C-Steuerbaugruppe den Antrieb bei unverlierbar elektronisch einprogrammierten Endlagen abschaltet und gleichzeitig potentialfreie Endlagenmeldungen sowie ein analoges 4-20 mA Wegsignal liefern kann.
Mit einem zweiten Messeingang wird das erreichte Drehmoment analog erfasst und in der Matic-Steuerbaugruppe mit einstellbaren Abschaltwerten verglichen und ausgewertet.
Wegschalter
Wegabhängiges Abschalten ist erforderlich, wenn Armaturen in den Endlagen nicht belastet werden dürfen. Zur Betätigung der Wegschalter sind entsprechende Wegschaltergetriebe vorgesehen, welche u.a. die Schalterbetätigungsnocken und die Schalter-Einstellvorrichtungen enthalten. Die Endlageninformation wird von der Matic C-Steuerbaugruppe direkt im Antrieb erfasst und ausgewertet.
Wegsensor
Zur kontinuierlichen Erfassung, auch von Weg-Zwischenstellungen, wird alternativ ein elektronischer Wegsensor eingesetzt, der im Zusammenwirken mit der Matic C-Steuerbaugruppe den Antrieb bei unverlierbar elektronisch einprogrammierten Endlagen abschaltet und gleichzeitig potentialfreie Endlagenmeldungen sowie ein analoges 4-20 mA Wegsignal liefern kann.
Drehmomentschalter
Drehmomentschalter haben die Aufgabe, den DREHMO-Antrieb bei Erreichen eines eingestellten Drehmomentes abzuschalten und damit das Stellglied (Armatur) vor mechanischer Überlastung zu schützen. Bei wegabhängigem Abschalten dient der Drehmomentschalter als zusätzlicher Sicherheitsschalter. Die Drehmomentschalter sind direkt in die Matic C-Steuerbaugruppe eingebunden.
Drehmomentsensor
Mit einem elektronischen Drehmomentsensor wird das erreichte Drehmoment in den Endlagen analog erfasst und in der Matic-Steuerbaugruppe mit einstellbaren Abschaltwerten verglichen und ausgewertet.
Untersetzungsgetriebe Standard
Bei Schwenkantrieben der Typen DPM C 30...DPM C 119 übernimmt ein Untersetzungsgetriebe die Funktion des Zählwerkes zur Betätigung der Wegschalter und treibt zusätzlich eine mechanische Stellungsanzeige und/oder einen elektronischen Stellungsgeber an.
Untersetzungsgetriebe Option
Das Untersetzungsgetriebe kann bei allen anderen Typen parallel zum Zählwerk mit Endschaltern für eine mechanische Stellungsanzeige und/oder einem einfachen elektronischen Stellungsgeber eingebaut werden.
